Sowohl in den meisten Altbauten als auch in umgebauten ehemaligen Fabrik-Etagen sind sie zu finden: hohe Wände und Zimmerdecken, die manchmal erst in über vier Metern verlaufen. Aus optischen Gründen sowie zur Verbesserung der Akustik werden von den Bewohnern hier nicht selten abgehängte Decken gewünscht. Diese sorgen für ein deutlich ansprechenderes Erscheinungsbild und wirken sich außerordentlich positiv auf die Geräuschkulisse im betroffenen Bereich aus. Überdies trägt eine abgehängte Decke dazu bei, dass Energie gespart werden kann. Wie all das gelingt und auf was Sie bei der entsprechenden Umgestaltung eines Wohnraums unbedingt achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die „Decke unter der Decke“

Eigentlich ergibt sich die Beschreibung einer abgehängten Decke bereits aus ihrem Namen: Sie ist quasi eine Decke unter der Decke. Eine abgehängte Decke wird unterhalb der standardmäßig in der Bausubstanz befindlichen Zimmerdecke eingezogen. Im Gegensatz zur „richtigen“ Decke, welche in den meisten Fällen aus Beton oder Stein besteht, kann eine abgehängte Deckeaus den unterschiedlichsten Materialien angefertigt sein. Oft kommen Holz, Spanplatten oder Rigips zum Einsatz.

Die Gründe für den Wunsch nach einer abgehängten Decke sind sehr unterschiedlich. Gerade in Häusern aus der Gründerzeit und aus dem frühen 20. Jahrhundert finden sich zum Teil extrem hohe Räume, die nicht jedermanns Geschmack sind . Auch ist aufgrund der großen Zimmerhöhe im Winter viel Heizenergie vonnöten. Mit einer abgehängten Decke lässt sich dieser ungünstige Zustand recht leicht beseitigen: Aufgrund des geringeren Raumvolumens, durch die abgehängte Decke, sinkt der Energieverbrauch merklich.

Eine abgehängte Decke sorgt für bessere Akustik und mehr Licht

Ob im Wohnbereich oder in Räumen, die für Proben von Bands und Orchestern dienen – eine abgehängte Decke sorgt für eine deutlich bessere Akustik. Im Idealfall wird der Ton sogar so gedämpft, dass Nachbarn oder sonstige Dritte nicht mehr gestört werden.

Weiterhin können Sie mit einer Zwischendecke auch die Beleuchtungssituation verbessern. Zwar verändert sich durch das Einziehen einer abgehängten Decke die Menge bzw. Ausbreitung des einfallenden Lichts, zugleich eröffnen sich jedoch viele interessante Möglichkeiten, mit Spots oder anderen eleganten Beleuchtungskonzepten zu arbeiten. Oberhalb der abgehängten Decken lassen sich auch mühelos Kabel verlegen, welche die neuen Leuchten mit Strom versorgen.

Technische Einrichtungen gekonnt über der Zwischendecke verbergen

Eine abgehängte Decke ist nicht nur hervorragend dazu geeignet, Kabel zu verbergen, sondern schafft auch die Möglichkeit, sonstige technische Einrichtungen geschickt für das Auge einer im Raum befindlichen Person unsichtbar aufzustellen bzw. anzubringen. So lassen sich beispielsweise WLAN-Router, Verteilerdosen sowie Komponenten der häuslichen Alarmanlage oberhalb der Zwischendecke unterbringen. Auf diese Weise können auch die Kabel der Deckenlautsprecher für einen dreidimensionalen Raumklang im Wohnzimmer versteckt werden. Aufgrund der abgehängten Decke können so viele moderne Technologien zum Einsatz kommen, ohne dass das Erscheinungsbild des betreffenden Raumes darunter leidet.

Unbedingt auf eine fachgerechte Ausführung achten

Bei unserer vorstehenden Aufzählung der Vorteile haben wir garantiert noch viele weitere Pluspunkte vergessen, die Ihnen eine abgehängte Decke bietet. Mit der Umsetzung eines entsprechenden Einbaus verschaffen Sie sich auf jeden Fall eine große Bandbreite an Möglichkeiten, die das Leben in Ihrem Haus bzw. Ihrer Wohnung nachhaltig verbessern können. Wichtig ist es jedoch, bei der Ausführung unbedingt auf fachlich versierte Hilfe zu setzen. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle notwendigen Eigenschaften in Sachen Sicherheit und Stabilität berücksichtigt werden. Sollten Sie an einer abgehängten Decke interessiert sein, sprechen Sie uns einfach jederzeit an. Das Team vom Maler-Fachbetrieb Bernd Kossack steht Ihnen für alle diesbezüglichen Fragen gern zur Verfügung.

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